Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

 

weihnachtsgruss

Auch auf der Internationalen Raumstation ISS wird Weihnachten gefeiert. „Auf der Station gibt es einen Tannenbaum“, sagte der russische Kosmonaut Anton Schkaplerow, der erst an letztem Wochenende seine sechsmonatige Mission im All angetreten hat. Weil die ISS die Traditionen aller Team-Mitglieder feiert, beginnt am Wochenende ein Feiermarathon mit protestantischem/ katholischem und orthodoxem Weihnachtsfest. Geschenke wurden mit einer Transportkapsel auf die Station gebracht und für die Unterhaltung wurde der neuste Teil von „Star Wars“ über das Johnson Space Center der NASA in Houston zur ISS hochgeladen. Derzeit befinden sich drei US-Amerikaner, zwei Russen und ein Japaner auf der ISS. Das westliche Weihnachten ist daher vor allem für die US-Astronauten ein Anlass, 400 Kilometer über der Erde zu feiern. Die russischen Kosmonauten begehen die Geburt Christi nach orthodoxer Tradition erst am 7. Januar.

Quelle: futurezone.de

 

update:

 

Die russische Weltraumbehörde Roscosmos plant einem Bericht von "Popular Mechanics" zufolge ein Luxus-Hotel auf der Internationalen Raumstation ISS zu errichten. Wer den ein- bis zweiwöchigen Aufenthalt auf der ISS genießen will, muss 40 Millionen Dollar aufbringen. Ein Ausflug im Raumanzug mit einem Kosmonauten kostet zusätzliche 20 Millionen Dollar. Das geplante 20-Tonnen-Modul ist 15,5 Meter lang und bietet Platz für vier Schlafquartiere mit einem 23 Zentimeter großen Fenster nach außen. Im Aufenthaltsraum ist gar ein Ausblick durch eine knapp 43 Zentimeter große verglaste Öffnung geplant. Das Modul, das für Weltraumtouristen gedacht ist, gleicht einem weiteren geplanten, das Russland derzeit für die ISS baut. In diesem sollen wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt werden. Auch eine zusätzliche Energieversorgung ist dort vorgesehen.

Dass Russland ernsthaft ein derartiges Weltraumhotel plant, dürfte kommerziellen Umständen geschuldet sein. So waren stets zwei Module vorgesehen - die russische Regierung segnete aber nur die Finanzierung eines Exemplars ab. Durch die Öffnung des zweiten für reiche Weltraumtouristen könnte die russische Weltraumbehörde dieses quasi privat finanzieren. Mit den Gästen sollen auch die Ausfälle der NASA kompensiert werden, die künftig Boeing und SpaceX für ihre Astronauten-Transporte einspannen will.

 

Weihnachtsgruss

ISS Weihnachtsgruss

futurezone.at